Video-Workshops: Rückblick 2019–2020

Im Rahmen des BMBF-geförderten Forschungsverbundprojektes SCoRe wird am Beispiel eines ausgewählten Studienangebots untersucht und erprobt, wie sich innovative audiovisuelle Medienformate, insbes. 360°-Video, unter den Bedingungen großer und größerer Lerngruppen zur Unterstützung forschenden Lernens einsetzen lassen. Unsere konzeptionellen Überlegungen setzen dabei u.a. auf einem Lernverständnis auf, das sich in akademischen Lern- und Bildungskontexten auf einem Kontinuum zwischen formellen und informellen Prozessen bewegt.

Ausgehend von einer Einführung und praktischen Erkundung immersiver (360°-)Video-Technologien wurde im GMW-Workshop Nutzung von 360°-Video im Kontext forschenden Lernens am 16. September 2019 in Berlin-Adlershof der Frage nachgegangen, wie formelle, formell-informelle und informelle Lernräume beschaffen sein können und welche Voraussetzungen auf materieller, personaler wie didaktisch-methodischer Ebene damit jeweils verbunden sind, damit ein Einsatz von Video-Technologie (welche) Mehrwerte entfalten kann. In diesem Sinne wurden die Besonderheiten von 360-Grad-Video aufgezeigt, die Rahmenbedingungen für Produktion & Rezeption umrissen, und schließlich Szenarien für einen Einsatz als Lehrmedium, Lernwerkzeug und Kommunikationsanlass auf einem formellen-informellen (Lern) Kontinuum erarbeitet und diskutiert.

Am 25. Februar 2020 fand ein Experten-Video-Workshop am Campus der Hochschule Macromedia in Hamburg statt, der das Ziel hatte, mit dem gesamten SCoRe-Forschungsteam, praktisch und theoretisch, die Arbeit mit Video weiter zu vertiefen. So sollte anhand eines der im Konsortium entwickelten Forschungsszenarien zum Thema Nachhaltigkeit: physische Barrierefreiheit an Hochschulen eine Forschungsreise simuliert werden.

Im Vorfeld der Vorbereitung auf den Workshop präsentierte Dr. Pascal Xavier Schmidt seine Expertise im Bereich Visual Thinking als Auftakt für die anstehende Tagesaufgabe. Obwohl die praktische Herausforderung für die Teilnehmer ähnlich wie beim GMW-Workshop in Erprobung der 360°-Technologie lag, wurde zudem das traditionelle 16:9 Aufnahme-Format einbezogen. Exemplarisch wurde der Campus Macromedia Hamburg mit beiden Formaten auf Barrieren untersucht. Dabei wurden diverse Szenarien der Videoproduktion durchgespielt, die bei videographischen Beschreibung der physischen Barrieren mittels sowohl des traditionellen 16:9 als auch des innovativen 360°-Videoformates denkbar sein können. Als beratende Experten standen dabei Dr. Pascal Xavier Schmidt und Dr. Andreas Hebbel-Seeger mit seinem Team der Hochschule Macromedia (Teilprojekt SCoRe-VL des Konsortiums) den Teilnehmern während des gesamten Produktionsprozesses zur Seite. Die im Workshop entstandenen Artefakte wurden am Ende des Tages im Gesamtkonsortium präsentiert und diskutiert. Dr. Jeanine Reutemann, die ebenfalls als Expertin zum Workshop eingeladen war, jedoch leider an dem Tag nicht anwesend sein konnte, wertete die Artefakte anschließend über die Edubreak-Plattform in Sinne des Social-Video-Learnings.

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